Professor Klaus Reder ist das erste Ehrenmitglied

Jahresversammlung des Geschichtsvereins mit Neuwahl

Im Rahmen seiner Jahressitzung hat der Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld sein erstes Ehrenmitglied ernannt: Professor Klaus Reder. In seiner Laudatio lobten Vorsitzender Hanns Friedrich und sein Stellvertreter Reinhold Albert das Engagement Reders für den Geschichtsverein, aber auch für das gesamte Grabfeld. Dass Reders Herz für das Grabfeld schlägt, habe der ehemalige unterfränkische Bezirksheimatpfleger und Kulturdirektor Klaus Reder in all den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen. Wann immer seine Hilfe gebraucht wurde, sei er da gewesen.

Als Überraschung gab es ein Foto aus den 1990er Jahren. Damals war Klaus Reder mit seinem Vorgänger, Bezirksheimatpfleger Reinhard Worschech, bei einer Besprechung im Museum Schranne in Bad Königshofen. „Was steht an? Wo braucht Ihr meine Hilfe?“, dies seien immer die Fragen Klaus Reders gewesen. Hanns Friedrich erinnerte an die Unterstützung für die schriftstellerischen Arbeiten von Reinhold Albert sowie dessen Anliegen als Kreisheimat- und Archivpfleger. Ebenso erwähnte Friedrich die finanzielle Unterstützung bei seiner Filmdokumentation über den Grabfeldmaler Johann Peter Herrlein.

Auch an den Auszeichnungen für den Verein, so den Heimatpreis Bayern oder den Kulturehrenbrief des Bezirks Unterfranken, habe er sicherlich einen großen Anteil.
Mit Hilfe des Bezirks habe es großartige Ausstellungen zu Themen wie Hochzeitsbräuchen im Grabfeld, den so genannten „12 Heiligen Nächten“ oder zur Präsentation historischer Postkarten und Briefmarken gegeben. Klaus Reder habe sich bei der kostenaufwändigen Restaurierung der Kesslermadonna in Untereßfeld, sowie bei der Restaurierung des Heiligen Grabes in Eyershausen und erst kürzlich bei der bei der Restaurierung des Wappensteins Maria Bildhausen große Verdienste erworben.

Rückschläge seien gewesen, dass es zum Beispiel nicht gelungen ist, das historische Stadttor zu renovieren. Nachdem der Verein Klaus Reder bereits den Kulturpreis Grabfeld überreicht hatte, entschied man in der engsten Vorstandschaft, ihn zum Ehrenmitglied des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld zu ernennen „und dir damit Vergelts Gott für all das zu sagen, was Du für das Grabfeld getan hast“, sagte der Vorsitzende bei der Überreichung der Urkunde.

Zuvor gab Hanns Friedrich einen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins im zu Ende gehenden Jahr. Schnell über die Bühne gingen die Vorstandswahlen. Vorsitzender bleibt Hanns Friedrich, sein Stellvertreter Reinhold Albert ebenso, wie auch Kassier Mathias Gerstner. Beisitzer sind Martin Dietz, Renate Knaut, Hubertus Schneider, Gerwin Solf und Andreas Rottmann. Neu dazu gekommen sind Hartmut Eppler und Jochen Krug. Reinhold Albert verwies abschließend auf die Nachfolge in der Vorstandschaft. In drei Jahren sollten hier die Weichen neu gestellt werden.

Bei der Jahresversammlung des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld wurde Professor Klaus Reder für sein Engagement im Verein, vor allem auch als Bezirksheimatpfleger, zum Ehrenmitglied ernannt. Unser Bild zeigt ihn gemeinsam mit (von links) Reinhold Albert, Hanns Friedrich und rechts Ruth Krimmer-Reder und dem dritten Bürgermeister Roland Köth. Foto: Jochen Krug